4. Spieltag (09.09.17): SV Liebertwolkwitz E1 vs. KSC E1 6:10 (2:3)

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Sechster Sieg in Serie… Tabellenführer für eine Nacht.

In dem schon fast legendären Rückspiel in der letzten Saison gegen den am Ende Staffelsieger Liebertwolkwitz konnten die KSC Kicker in einer flotten Partie knapp 6:5 gewinnen. Für beide Teams galt es heute ungeschlagen bzw. ohne Punktverlust zu bleiben, um an dem RB „Gemüse“ dran zu bleiben. Liebertwolkwitz hatte aber das ein oder andere Personalproblem. Nach ein paar Ausfällen gab es auch die überraschende Info, dass Chantal mit dem Fußball aufgehört hat. Bei einigen Knautkleeberger Schützlingen hat sie (mit Sicherheit) für alle Zeit ihr geistiges Konterfei hinterlassen.

Der KSC dagegen reiste mit stolzen 11 Jungs an die Prager Straße und sah sich puren personellen Luxusproblemen ausgesetzt. Dann musste es halt wieder die Eishockeytaktik mit 2 Blöcken werden. So begannen zunächst für die erste Halbzeit der ersten Halbzeit Jakob im Tor, Luca und Joel in der Abwehr, Niklas und Till im Mittelfeld sowie Frederik im Sturm. 

Von der letztjährigen spielerischen Stärke der Wolkser war erst einmal nichts zu sehen. Die Gäste waren es, die das Spiel übernahmen und schon in der ersten Minute durch Niklas in Führung gingen. Der KSC spielte immer wieder schnell über die Außen und kam oft gefährlich vor die Kiste. Till (der heute in der Kabinenansprache ein Sonderlob aufgrund seiner starken mentalen und sportlichen Leistungen in der bisherigen Saison erhielt) setzte in Minute 10 und 11 einen Doppelpack und es stand bereits 3:0 aus KSC Sicht. Das sah nach einer unerwarteten einseitigen Geschichte aus. Doch der KSC zeigte, dass ihm noch die letzte Souveränität (für das Alter) fehlte. Denn es waren die Wolkser, die per Doppelschlag auf einmal 3:2 heran kamen. Eiskalt nutzen sie die KSC Fehler und schraubten sich wieder heran. Der mittlerweile gekommene zweite Block mit Linus, Felix S., Valentin und Leander kam nun aber besser ins Spiel. Zahlreiche Gelegenheiten führten aber nicht zum vierten Treffer. Sollte sich das noch rächen? Zur Halbzeit stand es jedenfalls 3:2.

Der erste Block startete nun erneut. Der KSC wackelte etwas und das Tempo nahm zwischenzeitlich leider zu sehr ab. Das ist dann einfach zu berechenbar für den Gegner. Glücklicherweise traf Till zum 4:2. Doch Liebertwolkwitz kam per Antwort wieder auf 4:3 heran. Es ging nun hin und her. Erst schoss wieder Till das 5:3, bevor die Hausherren den Anschluss auf 5:4 erneut herstellten. So hält man den Gegner im Spiel. Wieder war es Till, der den Ball, schon fast geistesgegenwärtig, vor dem Hüter in die Maschen schob. Aber auch nach dem 6:4 trafen die Gäste und verkürzten auf 6:5. Hier war noch alles drin, obwohl der KSC deutlich spielüberlegen war. Nun kam wieder der zweite Block und dieser war es, der nun für Geschwindigkeit und klare Verhältnisse sorgen sollte. In der 42. Minute netzte Felix F. den Rebound ein. Sofort im Anschluss punktete der nun aufdrehende Valentin cool ins lange Eck. Es stand nun 8:5 für den KSC, die das Spiel für sich entschieden hatten. Es folgte ein Strafstoß für Liebertwolkwitz als Hüter Jakob beim Herauslaufen den ankommenden Stürmer fällte. Der Neunmeter saß. Doch Leander (vorher noch mit sattem Lattentreffer) und Valentin machten es am Ende noch zweistellig, sodass der KSC letztlich mit 10:6 gewann.

Stolze 16 Tore fielen heute. Aus KSC Trainersicht waren es auf jedenfall zu viele (einfach und vermeidbare) Gegentore, denn in anderen Spielen werden 6 Gegentreffer nicht zum Sieg reichen. Liebertwolkwitz hatte aber gegen die kreative KSC Offensive mit zum Teil sauber herausgespielten und erzielten Toren (nun 34 Tore in 4 Spielen) zu wenig Gegenmittel. Der KSC darf damit auf dem Platz der Sonne übernachten.

In der kommenden Woche ist der KSC am Samstag zum Pokalspiel bei Blau-Gelb Kitzen zu Gast. Mit einer stabileren Defensive ist auch dort ein Sieg durchaus im Rahmen des Möglichen.

Aufstellung:
Jakob (TW) – Luca (Linus), Joel – Niklas (Felix S.), Till (Valentin/Felix F.) – Frederik (Leander)

Tore:
5x Till
2x Valentin
1x Leander
1x Felix F.
1x Niklas